Alyosha & Zosima

Personal poetry in different languages.

❛In principio erat Verbum.❜ A.I. Free

Eine Stadt im Sommer

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Ich träume aus Treue von der fremden und freundlichen Stadt.
Dadurch ist ein Fluss in der Wärme des Sommers zu sehen.
Neben seiner stilleren südlichen Seite
Da leben die Leute des Landes.
Am anderen Ufer, am Ende der Brücke,
Wohnt eine weitere wunderbare Welt,
Zwischen einer Bank und einem Sankt.
Dort am Abend werden Schreie und Lachen gehört.
Die Gerüche der Fritten und Dünste des Weines dann wecken,
Als Karusselle und Kinder aus endlosen Kreisen betrunken sind.
Auf der Erde mit beiden Beinen aber halten die Älteren weiter,
Weil sie gern und gerade warten, bis sie an die Reihe kommen,
Um froher und freier zu fühlen, wie die Kinder ihnen beibringen.
Ich aber fürchte, ich wäre glücklich, wenn mir schwindelig würde.
Wenn ich hier dich fände, würde das Herz nicht schwerer weinen.
Gleich mit Glanz und Gloria glaubte ich, geliebt, am geilen Glück.
Aber heute gibt es nur den Wahn des Wunders, wegen des Weines.
Ich denke, dass du irgendwo in der Stadt noch stehst oder schläfst.
Doch soll ich sagen, dass die Sonne und du auf Reisen sein dürftet,
Um Ferien zu feiern, oder ja bist du nach der Zukunft umgezogen,
Ganz außer Reichweite für die Erinnerung der Herzens im Herbst.
Hier bin ich nur ein Pilger, und glaube daran, was wir nicht sehen.
Wenn du entlang dem Fluss spazierst, riechst du meinen Geruch,
Dann weißt du, dass ich dort stand, ohne Störung oder Geräusch.
Atme das Parfüm ein, und sag ihm, dass du es immer lieben wirst.
Wenn eure Kinder Karussell fahren und du auf der Erde jetzt stehst,
Erinnre dich noch daran, dass wir uns einmal auf dem Mond trafen.
Darauf bin ich noch, mit der Melancholie der Minuten und Monate,
Wo ich da in dem Licht der Liebe für dein Land somit langsam lebe,
Wohl wirklich frank, seit du und der Fluss mich zu dieser Stadt fuhrt.

Mit Küssen und Blumen

Samstag, 27. September 2014
Jean-Michel LEON-FOUN-LIN