Alyosha & Zosima

Personal poetry in different languages.

❛In principio erat Verbum.❜ A.I. Free

Die Welt ohne Grenzen

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Die Nacht und Wartezeit wecken mich auf.
Aus der anderen Seite einer besseren Welt
Könnten die Völker und Viecher gehört werden,
Die laufen und warten, lachend und weinend.
Ich müsste ihnen erklären, wie es still sein kann
Auf der anderen Seite der Ungeduld des Lebens.
Darauf weile ich und warte, liegend und leidend.
Heute Abend hab’ ich aber eine Uhr Verspätung,
Wie üblich übrigens, für meine schlaflosen Träume.
Wenn sie zu lange auf mich warten, sterben sie still.
Deswegen fliegen sie sofort ab, um zu vergessen,
Dass sie und ich früher Zimmer und Schlaf teilten.
Bald fliegen sie ab und tropfen dabei ihren Dreck,
Wie Tauben, die sich vor weichen Händen fürchten.
Dann zerstreuen sich alle Freuden in den Schwarm,
Dessen Flügel schneller schlagen als ungeliebte Herzen.
Dennoch glaube ich, dass ich schon gerade jetzt lebe,
Weil ich ein zweites Leben nicht unbedingt haben will.
Ich laufe und esse und trinke und lese und schreibe und
Ja, du kannst für mich froh sein, weil mir ist es nicht wahr.
Wie viele Zeitvertreibe muss ich überhaupt noch lernen?
Keine Ahnung habe ich ja davon, wofür ich hier so bleibe,
Auf der Seite der Welt, wo die Sonne niemals halt schlaft.
Ich dürfte eine Reise um die andere Welt von dir machen.
Wie viele Tage sind nötig für eine Reise um zwei Herzen?
Ein erster Augenblick? Ein atemloser Kuss? Ein Paar Lebens?
Wer kann sagen, wie unendlich ist eine Welt ohne Seiten?
Macht nichts, da ich rum und herum gerade fliegen werde
Bis ich Flügel habe und die Erde ein roter Apfel bekommt,
Denn ich werde weiter warten auf die erste Sünde der Welt.

Sonntag, 9. März 2014
Jean-Michel LEON-FOUN-LIN